Stadtumbau für Fortgeschrittene
Der Neujahrsempfang der SPD ist immer ein besonderes Highlight zum Jahresbeginn. Auch dieses Jahr sollten die Besucher nicht enttäuscht werden. Ungefähr 180 BürgererInnen erlebten wie schon die letzten Jahre eine humorvolle Darbietung zum Thema Stadtumbau für Fortgeschrittene. „Dr.“ Hajo Krage und „Dr.“ Maria Herrmann gaben sich als BeraterIn der „KleVer GmbH, Kleinstadtverwaltung – Beratung, die hilft“ aus. In einer Powerpoint-Präsentation dachten sie die Idee „Kaufhaus statt Rathaus“ der FBO konsequent weiter: Spielhalle statt Schwimmhalle, Parkhaus statt Gotteshaus, Diesel statt Gänseliesel oder Burgerhaus statt Bürgerhaus. Zur Präsentation gab es gespielte Szenen. Alle Schauspieler hatten ganz offensichtlich ähnlich viel Freude an den Szenen wie die Zuschauer. Einmal hangelten sich zwei Oldesloe-Besucherinnen nach Wegbeschreibung durch Hans-Hermann Roden von Baustelle zu Baustelle in die Innenstadt. Dann stellten Kinder anschaulich dar, wie das Drei-Schicht-Modell der Stadtschul-Mensa funktionieren könnte. Walter Albrecht, Anika Klöhn und Johanna Espe spielten mit Begeisterung und Wortwitz die Schwierigkeiten bei der Entstehung eines Jugendtreffs und schließlich schwärmte Lars Cornehl, wie er neuer Besitzer vom Café am Markt wurde.
Wie immer gab es das von den Genossen abwechslungsreich selbst zubereitete Büffet.
Maria Herrmann, Fraktionsvorsitzende, bedankte sich am Ende noch mal bei allen Beteiligten und insbesondere dem Regie- und Drehbuch-Team Hajo Krage und Torben Klöhn. „Wir sind ein fröhliches Team. Aber nur gemeinsam gelingt so ein Neujahrsempfang – da gehört das Büffet ebenso dazu wie die Dekoration und das Drehbuch, aber auch die Gäste“, ist sie überzeugt. Und die Gäste waren mehr als zufrieden: „Uns gefällt sehr, dass man hier mit viel Humor die alltäglichen Ereignisse der Kommunalpolitik auf die Schippe nimmt, ohne auf den Gegner einzuhacken.“
Stadtumbau für Fortgeschrittene

Ein Kursus für alle, die Lust haben, am Umbau unserer Stadt mitzuwirken - und dabei keinen Stein auf dem anderen lassen. Wir laden Sie herzlich dazu ein.
Wann? Am Sonntag, den 22. Januar 2012 um 11 Uhr
Wo? Im Bürgerhaus, Mühlenstr. 22
Für eine reichhaltige Verpflegung ist wie immer gesorgt.
Wir freuen uns auf Sie!
Maria Herrmann, Fraktionsvorsitzende Jens-Pieter Friese, Ortsereinsvorsitzender
Zuggespräche 2011 – ein gelungener Neujahrsempfang

Wie jedes Jahr hatte sich die SPD etwas ganz Besonderes für ihren Neujahrsempfang ausgedacht: Auf einer Zugfahrt trafen sich Hagen von Massenbach, Maria Herrmann, Stefan Eskierski, Walter Albrecht und Dr. Ralf Stegner. Im Abteil diskutierte man lebhaft Kieler und Oldesloer Politik. Doch nicht nur die Akteure waren mit Begeisterung dabei. Auch die Zuschauer hatten großen Spaß dabei und sparten nicht mit Lob. Anschließend gab es wie immer ein buntes und vielfältigen von den Genossen selbst zubereitetes Büffet.
Ein ganz besonderer Dank geht an Werner Janssen, der die Kulisse entworfen und gebaut hat.
Eigene Fotos:
Sehr gut besuchter Neujahresempfang 2010
Die SPD Bad Oldesloe hatte am 10. Januar zu 11 Uhr in das Oldesloer Bürgerhaus eingeladen.
Nach kurzer Begrüßung durch den SPD Ortsvereinsvorsitzenden Hans-Herrmann Roden übernahm mit Hagen v. Massenbach anschließend der Bürgermeisterkandidat der SPD. Er zeigte in seiner Rede Schwerpunkte auf, die für ihn ein lebenswertes und lebendiges Bad Oldesloe ausmachen und die in Zusammenarbeit mit allen MitbürgerInnen gestaltet werden sollen. Mit Folienstift markierter er diese dann anschaulich auf einem Stadtplan von Bad Oldesloe, der per Beamer auf eine große Präsentationsfolie projiziert worden war.
Beim Buffet (das die Genossen wie bereits im Vorjahr wieder in Eigenregie aufgeboten hatten) war anschließend noch Gelegenheit zu vielerlei Gespräch, bevor der Empfang gegen 14 Uhr beendet war.
Neujahrsempfang am 11. Januar 2009

- Hans-Hermann Roden

- Franz Thönnes

- Hagen von Massenbach
SPD auf großer Fahrt
„Über Inhalte kann man streiten aber ihr hattet die interessantesten Reden und das beste Buffet“, so das einhellige Urteil der zahlreichen Gäste beim Neujahrsempfang der Sozialdemokraten. Gut 120 Besucher waren der Einladung der SPD ins Bürgerhaus gefolgt. Der Ortsvereinsvorsitzende Hans-Hermann Roden begrüßte die Anwesenden und ließ das vergangen Jahr noch einmal Revue passieren. Den Bogen zur großen Politik schlug der Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales, Franz Thönnes.
Das Rätsel um das im Bürgerhaus aufgebaute Floß löste anschließend Hagen von Massenbach auf. Der Fraktionsvorsitzende nahm die Oldesloer mit auf große Fahrt und stellte die Pläne und Wünsche der SPD für die kommenden Jahre vor. Ausgerüstet mit Paddel, um den Kurs zu halten und mit Gummistiefeln, wenn die Wogen mal überschwappen navigierte der Fraktionschef durch die rauen Gewässer der Oldesloer Politik.
Kultur- und Bildungszentrum, Entscheidungen bei Bibliothek und Heimatmuseum wurden ebenso thematisiert wie die Zukunft des VHS-Gebäudes. „Unser Kurs ist es, das Gebäude zu erhalten“ so von Massenbach. „Die Lebenshilfe mit ihrem Brummkreisel braucht eine Perspektive.“
Wie auf jedem richtigen Floß hatte von Massenbach auch eine Sicherheitstonne dabei. Darin wurden die Wünsche für die nächsten Jahre verstaut, die nicht „über Bord“ gehen sollen. Als Beispiel nannte er die Attraktivierung der Innenstadt: „Wir werden uns 2009 mit den Leerständen und der Sanierung von Gebäuden auseinandersetzen. Eine Katalogisierung der leer- oder zum Verkauf stehenden Gebäude ist der erste Schritt. Und auch über den Traveparkplatz werden wir wieder sprechen“ kündigte von Massenbach an. Ein Quartiersmanager soll sich endlich um die Nöte und Ängste der Bewohner kümmern. Für die Krippenplätze forderte er ein Gesamtkonzept.
Nicht wirklich existentiell für die Fahrt aber unerlässlich für das Wohlbefinden packte von Massenbach schließlich noch eine Badehose aus und wurde konkret: „Sie erinnert mich an die Misere mit dem Hallenbad – Urheberrechtsstreit, Planungsstillstand und der Ausschluss vieler Hobbyschwimmer und Frühbader durch zu hohe Eintrittspreise. Das Geschäftsergebnis wird wohl unverändert bleiben, nur die, die das Bad wirklich nutzen wollen, bleiben vor den Türen des Hallenbads. Vier Euro für eineinhalb Stunden Schwimmen ist mit nichts zu rechtfertigen.“
Zur Stärkung nach anschaulicher Floßfahrt boten die Genossen abschließend ein abwechslungsreiches selbstgemachtes Buffet und Gelegenheit zu diskutieren.
Neujahrsempfang am 13. Januar 2008

- Bad Oldesloe gemeinsam gestalten
Aufbruchstimmung bei der SPD: „Bad Oldesloe gemeinsam gestalten“
Mit einem Tangram erklärte Hagen von Massenbach die Ziele der Oldesloer SPD. Das Spiel besteht aus sieben Plättchen in einfachen geometrischen Formen. Jedes Tangram-Teil wurde für einen Themenschwerpunkt gesetzt.
„Jedes Teil hat seinen eigenen Reiz, ist Teil des Ganzen, ergibt erst mit anderen zusammen einen Sinn“, so von Massenbach. Um aus dem ideenlosen Rechteck etwas Neues zu gestalten, braucht man Geduld, Zeit und Fantasie, jedes Teil an den richtigen Ort zu platzieren.
Die einzelnen Teile des Tangram stehen bei der Neujahrsrede des Fraktionsvorsitzenden stellvertretend für die Stadt, Soziales, Bildung, Umwelt, Stadtentwicklung, Wirtschaft und Finanzen sowie Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.
Hagen von Massenbach erläuterte im einzelnen die Schwerpunkte künftiger SPD-Politik. Am Ende durften die Besucher, von denen jeder ein Plättchen bei der Begrüßung bekommen hatte, mit den Tischnachbarn ein eigenes Bild zusammensetzen: „Oldesloe gemeinsam gestalten“.
„Oldesloe kann nur dann wirklich sinnvoll für alle wachsen, wenn es gemeinsam geschieht. Es darf nicht sein, dass eine Stadt sich entschuldet und dabei Ihre Bürger und ihre Aufgaben für die Gemeinschaft vernachlässigt“ sagte von Massenbach.
Am Ende ergaben die einzelnen Tangram-Teil das Motto der SPD:
Bad Oldesloe gemeinsam gestalten
Ein Gebot, dass motivieren soll, gemeinsam Bad Oldesloe zu gestalten. Jeder Stein muss gut hineinpassen und mit den anderen harmonieren. Die Finanzen mit der Umwelt, die Wirtschaft mit der Bildung, die Stadtentwicklung mit der Bürgerbeteiligung. Erst dann ergibt das Ganze einen Sinn.
Dafür steht die SPD Bad Oldesloe, das ist unser Verlangen. Es geht nur, wenn es uns gelingt, weiterhin mit den Bürgern in den Dialog einzutreten, weil wir sie brauchen um Bad Oldesloe nach vorne zu bringen. Die SPD will es nicht auf sieben Steine begrenzen, sondern jedem die Möglichkeit geben, Bad Oldesloe mitzugestalten und mitzuwirken. Ein Teil allein kann aber nicht wirklich wirken - ein echtes Kunstwerk entsteht erst, wenn alle Teile des Tangrams sich eingeben.
„Kommen Sie mit uns ins Gespräch – finden sie PartnerInnen und beginnen Sie, Stück für Stück zu gestalten - etwas Neues zu erschaffen. Wir werden BAD OLDESLOE gemeinsam gestalten, wir geben den Bürgern Verantwortlichkeit zurück, nehmen wahr und schätzen sie wert.“
Neujahrsempfang - Rückblick 2007

- SPD-Ortsvereinsvorsitzender Oliver Trost begrüßt die Gäste beim Neujahrsempfang

- SPD-Bundestagsabgeordneter Franz Thönnes bei seiner Neujahrsansprache

- Hauptredner war der SPD-Fraktionsvorsitzende Hagen von Massenbach

- Sieben Pflänzchen mit Ideen und Forderungen für 2007 pflanzte der SPD-Fraktionsvorsitzende Hagen von Massenbach ein

- Zahlreiche, auch prominente Gäste links der Bühne

- Weitere Gäste rechts der Bühne

- SPD-Fraktionsvorsitzender Hagen von Massenbach präsentiert die Oldesloer Parkkarte
Am 14. Januar fand die nachgeholte 100 Jahr-Feier in Kombination mit dem Neujahrsempfang im Bürgerhaus statt. Ca. 120 Gäste folgten unserer Einladung und hörten Ausschnitte aus der Geschichte der SPD in Bad Oldesloe und einen Ausblick für die Zukunft. Besonderer Gast war Franz Thönnes. Er hielt auch die Laudatio für unserer Neujahrsempfang für unseren verhinderten SPD-Landesvorsitzenden Claus Möller.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Hagen von Massenbach krempelte die Ärmel hoch und pflanzte in der Hauptrede seine Wünsche für die Kommunalpolitik ein. Neben dem Wunsch nach einer Rund-Um-Sorglos-Parkkarte für Bad Oldesloe, dem Ankauf des ehemaligen Amtsgerichtes und dem dauerhaften Erhalt des Hallenbades als Haus für die Vereine und Organisationen nahm er auch Anleihen bei Willy Brandt.
Auch in Bad Oldesloe wollen SozialdemokratInnen "mehr Demokratie wagen", indem die Bürgerinnen und Bürger mehr Mitsprache in den Ausschüssen und bei der Stadtverordnetenversammlung bekommen sollen.
Das Stormarner Tageblatt schreibt am 15. Januar über den Neujahrempfang:
Sieben Pflanzen für Oldesloes Politik
SPD kündigt bei Neujahrsempfang auch an, die Verträge zum Redder-Verkauf öffentlich zu machen
Bad Oldesloe / rob
– Näher ran an die Bürger will Oldesloes SPD-Fraktionschef Hagen von Massenbach. „Sind wir als Oldesloes Politiker zu weit weg von Ihnen?“, fragte er nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres beim Neujahrsempfang der Sozialdemokraten im Bürgerhaus. Und wie man „näher ran“ kommt, darüber hatte sich von Massenbach einige Gedanken gemacht – Gedanken, die er symbolisch einpflanzte und die prächtig blühen und gedeihen sollen.
Erstes Beispiel: Könnten die Stadtverordneten nicht die Arena Festhalle verlassen und fortan im Bürgerhaus tagen? „Dann können wir in einer großen Runde, an einem runden Tisch sitzen. Jeder kann von seinem Platz aus reden.“ Der Saal in der Mühlenstraße wäre grundsätzlich auch für die Besucher besser geeignet. Und um die zu „begeistern, zu uns in die Politik zu kommen“, sollte man auch die Fragestunde erweitern. Für seinen Vorschlag, Fragen zu jedem Tagesordnungspunkt zuzulassen, erhielt der SPD-Politiker Applaus aus der Runde.
Während das einfach umzusetzen wäre, nannte von Massenbach seine Vorstellungen zum Amtsgericht-Gebäude selbst vage: „Warum nicht ein Beratungs- und Bürgerzentrum dort einrichten, in dem Parteien, Institutionen, Vereine und Verbände ihre Räume haben?“, rief von Massenbach dazu auf, zumindest die Chancen zu nutzen, die sich aus den bedauerlichen Weggang von Behörden aus der Kreisstadt ergäben.
„Etwas Positives“ wollte er auch der „Missernte des Jahres“ abringen: Dem gescheiterten Projekt Trave-Center. „Das schmerzt“, bekannte von Massenbach, nun sollte man wenigstens den Parkplatz für eine Belebung der Innenstadt nutzen. Mit einer „Jahreskarte für Oldesloe, die eine Stunde parken pro Tag erlaubt“.
Alleine, das wissen die Sozialdemokraten, können sie angesichts der absoluten CDU-Mehrheit nichts in Bad Oldesloe durchsetzen. Dass ausgerechnet der Bereich, in dem sich die Fraktionen auf eine gemeinsame Linie verständigten – die Schullandschaft – nun Sorge bereitet, liegt an Kiel. Angesichts des neuen Schulgesetzes sollten „alle an einen Tisch“. Parteien, Lehrer, Verwaltung, Eltern sollten einen „großen Schulrat“ ins Leben rufen, um das Beste aus den neuen Vorgaben zu machen.
„Steinfelder Redder retten“ heißt natürlich auch ein Pflänzchen. „Unwürdig“ nannte von Massenbach, was im Vorfeld der nicht-öffentlichen Sondersitzung an diesem Mittwoch gelaufen sei. Und er kündigte an, dass die Sozialdemokraten sich nicht lange die Geheimhaltung gebunden fühlen: „Es wird kein Oldesloer Land verkauft, ohne dass darüber informiert wird. Wir werden im Nachgang öffentlich darüber reden“, so der SDP-Fraktionsvorsitzende.
Fehlt noch ein Pflänzchen: „Hallenbad erhalten“ heißt es, und hat die SPD im vergangenen Jahr so beschäftigt, dass der 100. Geburtstag des Ortsvereins erst jetzt, mit einem Jahr Verspätung gefeiert wird. „Wir mussten uns entscheiden: Kampf für die Schwimmhalle oder feiern“, so Ortsvorsitzender Oliver Trost.
Im 102. Jahr ihres Bestehens suchen die Oldesloer Sozialdemokraten – aber nicht nur sie – „dringend neue Leute“, so Trost. Den Willen, „etwas dafür zu tun, damit die Dinge sich ändern“, nannte der Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes als Motivation für Politik und die Gründung des Ortstvereins. Dass gut 100 Jahre später Umfragen einen massiven Vertrauensverlust der Menschen in die Politiker zeigen, nahmen Trost und Thönnes auch zum Anlass auf politische Erfolge wie Frieden und ein vereinigtes Europa hinzuweisen. Wenn man miteinander rede, komme am Ende zwar nur ein Kompromiss heraus. Aber man schieße dafür auch nicht aufeinander.























